Die Grand National Roadster Show (GNRS) in Pomona, Kalifornien, ist zu Ende gegangen und markiert den Beginn der Custom-Car-Wettbewerbssaison. Die jährlich stattfindende Veranstaltung zieht Bauunternehmer aus dem ganzen Land an, die um prestigeträchtige Auszeichnungen wetteifern, die oft den Grundstein für den Erfolg auf anderen großen Messen im Laufe des Jahres legen.
Ein Vermächtnis kundenspezifischer Auto-Exzellenz
GNRS entstand 1950 in Oakland als Schaufenster für „America’s Most Beautiful Roadster“ (AMBR). Der Name der Show wurde gewählt, um das Image von Sonderanfertigungen über die rauere „Hot Rod“-Subkultur der damaligen Zeit hinaus zu heben, auch wenn es sich bei den Kreationen technisch gesehen immer noch um Hot Rods handelte. Um sich für die AMBR-Auszeichnung zu qualifizieren, muss ein Fahrzeug ein echter Roadster sein – historisch definiert als ein Auto ohne Seitenfenster oder ein festes Verdeck.
Die AMBR-Regeln verlangen, dass das Basisfahrzeug ein Roadster aus dem Jahr 1937 oder früher ist, der auf einem amerikanischen Serienauto basiert. Das genaue Baujahr, die Marke und die Ausstattung sind jedoch offen. Der Ford „Deuce“ von 1932 war ein häufiger Teilnehmer, aber das Feld bleibt vielfältig.
Jenseits von Roadstern: Der Slonaker Award
1974 erweiterten die Gründer von GNRS, Al und Mary Slonaker, den Wettbewerb mit dem Al Slonaker Award. Dies ermöglichte Einträge, die nicht den strengen Roadster-Kriterien entsprachen, und öffnete die Tür für eine größere Auswahl an Sonderanfertigungen. Zu den früheren Gewinnern gehörten ein Harley-Motorrad von 1977 und ein Jaguar von 1948, der 2014 James Hetfield von Metallica gehörte.
Das GNRS ist mehr als nur ein Wettbewerb; Es ist der Auftakt für das gesamte Jahr der Custom-Car-Events, bei denen der Sieg hier oft zu größerer Anerkennung und Angeberei für die Hersteller führt. Unabhängig davon, ob Sie gewinnen oder nicht, bietet die Show eine Plattform für Kreativität, Handwerkskunst und ein ganzes Jahr Zeit, um auf zukünftige Auszeichnungen hinzuarbeiten.
