Der Suzuki Vitara, seit über einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil im Segment der kleinen SUV, zeigt im Vergleich zu moderneren Konkurrenten langsam sein Alter. Obwohl es seine Stärken in puncto Effizienz und Handling beibehält, bremsen sein veralteter Innenraum, die begrenzte Technik und der durchschnittliche Innenraum. Wenn Sie den praktischen Transport über alles andere legen, ist der Vitara eine Überlegung wert, aber seien Sie bereit, seine Macken in Kauf zu nehmen.
Eine Verschiebung des Fokus
Der aktuelle Vitara der vierten Generation, der 2015 auf den Markt kam, markierte eine Abkehr von Suzukis traditionellem Offroad-Ansatz. Die Umstellung auf eine leichtere selbsttragende Karosserie und einen Vorderradantrieb sollte die Attraktivität für den Mainstream-SUV-Käufer steigern. Dies war ein bewusster Schritt, um effektiver mit Konkurrenten zu konkurrieren, die eine ähnliche Praktikabilität bieten.
Inkrementelle Updates, anhaltende Mängel
Im Laufe der Jahre hat Suzuki den Vitara schrittweise aktualisiert – Sicherheitssysteme hinzugefügt, die Ausstattungsstruktur verfeinert und das Äußere aufgefrischt. Zu den neuesten Überarbeitungen gehören ein 9-Zoll-Touchscreen und drahtlose Smartphone-Konnektivität. Diese Updates tragen jedoch wenig dazu bei, die Kernprobleme einer alternden Plattform zu lösen. Insbesondere die Innenaufteilung wirkt im Vergleich zur Konkurrenz veraltet.
Motor- und Antriebsstrangoptionen
Die Motorenpalette wurde gestrafft; Alle neuen Vitaras werden von demselben 1,4-Liter-Benzin-Mildhybridmotor angetrieben. Dieser Antriebsstrang ist zwar kraftstoffeffizient, verfügt jedoch nicht über die Schlagkraft leistungsstärkerer Optionen einiger Konkurrenten. Für diejenigen, die ein moderneres Erlebnis suchen, bietet Suzuki auch den vollelektrischen e-Vitara an, der im Grunde ein völlig anderes Fahrzeug ist.
Leistung und Fahrerlebnis
Dank seines reaktionsschnellen Motors und seines positiven Handlings bleibt der Vitara wendig und macht Spaß beim Fahren. Das Boosterjet-Triebwerk liefert eine ausreichende Leistung, erfordert jedoch höhere Drehzahlen, um die maximale Leistung zu erzielen. Der Allradantrieb ist bei den Spitzenmodellen über das Allgrip-System verfügbar und sorgt bei Bedarf für zusätzliche Traktion.
Wert und laufende Kosten
Der Vitara ist zu wettbewerbsfähigen Preisen erhältlich und beginnt bei etwa 22.000 £ für ein Basismodell. Die täglichen Betriebskosten sind niedrig, mit einem behaupteten Kraftstoffverbrauch von bis zu 53,2 mpg. Allerdings ist der Wertverlust relativ hoch und die Wartungskosten überdurchschnittlich hoch.
Interieur und Technik
Im Innenraum ist das Alter des Vitara am deutlichsten zu erkennen. In der Kabine dominieren harte Kunststoffe und das Gesamtdesign wirkt veraltet. Der neue 9-Zoll-Touchscreen verbessert zwar die Benutzerfreundlichkeit, lässt sich aber weiterhin umständlich bedienen. Der Mangel an modernen Annehmlichkeiten und die umständliche Verpackung beeinträchtigen das Erlebnis zusätzlich.
Praktikabilität und Platz
Die aufrechten Abmessungen des Vitara bieten viel Kopffreiheit, aber die schmale Karosserie schränkt den Schulterraum ein. Stauräume sind spärlich vorhanden und die Beinfreiheit im Fond ist ausreichend, aber nicht großzügig. Der Kofferraum hat eine angemessene Größe, ein platzsparendes Reserverad ist optional erhältlich.
Zusammenfassend bleibt der Suzuki Vitara ein leistungsfähiger und erschwinglicher SUV, aber sein in die Jahre gekommenes Design und die begrenzten Funktionen machen ihn zu einer weniger überzeugenden Wahl als neuere Konkurrenten. Es ist eine gute Option für preisbewusste Käufer, die Effizienz über Luxus legen, aber diejenigen, die ein moderneres Erlebnis suchen, sollten sich woanders umsehen.
