Die Aufstellung von Alfa Romeo fühlt sich prekär an. Schauen Sie sich das aktuelle Sortiment genau an. Man bekommt das Gefühl einer Marke, die um ihr Überleben kämpft. Die Giulia-Limousine und der Stelvio-SUV leben von geliehener Zeit und werden wahrscheinlich in ein paar Jahren per Gesetz abgeschafft. Unterdessen bringen die SUVs Tonale und Junior Charakter mit, liegen aber etwas hinter der Masse zurück.
Das ändert sich. Ein pragmatischer Plan ist in Bewegung. Ziel ist es, der in Turin geborenen Marke wieder zu ihrem früheren Glanz zu verhelfen. Hier geht es nicht nur ums Überleben; Es geht darum, die rohe Leidenschaft der Alfisti anzuzapfen. Die engagierte Fangemeinde hält den Motor am Laufen. Die Überarbeitung bringt die volle Kraft einer 115 Jahre alten Marke zum Vorschein.
Der neue SUV im C-Segment
Das erste Teil dieses Puzzles ist klar. Ein SUV im C-Segment wird die Lücke schließen. Es liegt direkt zwischen dem aufgefrischten Tonale und dem größeren Stelvio. Stellantis gab dies während seines Investorentags im Mai bekannt. Jetzt haben wir ein Teaserbild. Es gibt einen Blick in die Zukunft.
Das Auto bleibt vorerst unbenannt. Aber die Knochen sind vertraut. Es wird auf der Stellantis STLA-M-Plattform laufen. Diese Architektur unterstützt den Peugeot 3008. Sie liegt auch dem Vauxhall Grandland zugrunde. Das bedeutet flexible Antriebsoptionen. Erwarten Sie Hybridsysteme. Plug-in-Hybride (PHEV). Und vollbatterieelektrische Fahrzeuge (BEV).
Technische Details zur Architektur sind spärlich. Größere Updates werden möglicherweise später angewendet. Allerdings sollte das Basis-Setup die BEV-Anforderungen problemlos bewältigen. Es sind ein oder zwei Motoren möglich. Die Batteriegrößen könnten auf bis zu 98 kWh skaliert werden. Das ist ein erhebliches Reichweitenpotenzial.
Abmessungen und Designsprache
Eine Plattform mit anderen Stellantis-Autos zu teilen bedeutet nicht, seine Seele zu teilen. Wir erwarten, dass dieser Alfa länger und breiter als der Durchschnitt ist. Eine Länge von rund 4,7 Metern klingt passend. Das sorgt für Luft zum Atmen über der 4,5 Meter hohen Tonale. Dadurch unterscheidet es sich auch vom Stilfserjoch. Ein Stelvio der nächsten Generation mit größeren Abmessungen kommt ohnehin bald.
Der Designwandel ist bemerkenswert. Schauen Sie sich den Junior an. Es ist blockig. Aggressiv. Inspiriert von den 1980er Jahren. Designchef Alejandro Mesonero-Roman hat dieses Thema stark vorangetrieben. Das neue SUV geht einen anderen Weg. Es verzichtet auf die Trennlinien. Es verzichtet auf kontrastierende Farben.
Stattdessen bietet es einen geformten, maßgeschneiderten Look. Starke C-Säulen verankern das Heck. Das Teaserbild zeigt schmale Rückleuchten, die in eine in Wagenfarbe gehaltene Heckklappe eingebettet sind. Das ist scharf. Es ist raffiniert. Es steht in starkem Kontrast zur exzentrischen Beleuchtung des Junior. Es fehlt auch der dramatische dreieckige LED-Streifen, der angeblich für den verzögerten Stelvio vorgesehen war.
Veröffentlichungszeitleiste
Geduld ist gefragt. Der SUV wird erst Ende 2027 in die Ausstellungsräume kommen. Das ist eine lange Wartezeit für Fans. Allerdings könnte auf dem Pariser Autosalon im Oktober ein aufschlussreicheres Konzept erscheinen. Dann bekommen wir mehr Klarheit. Die Lücke bleibt vorerst bestehen. Aber es wird nicht lange leer bleiben.























