Tesla Australia beendet den Kauf vollständig autonomer Fahrzeuge im Voraus

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Tesla Australia stellt mit Wirkung zum 1. April 2026 auf ein reines Abonnementmodell für seine Software „Full Self-Driving (Supervised)“ um. Dies spiegelt eine Änderung wider, die bereits auf dem US-Markt umgesetzt wurde und bedeutet, dass Kunden das fortschrittliche Fahrerassistenzsystem nicht mehr direkt erwerben können. Die Vorabkosten für FSD Supervised belaufen sich derzeit auf 10.100 US-Dollar und sind nur für Fahrzeuge mit Hardware 4 verfügbar.

Wichtige Änderungen für Tesla-Käufer

Die Frist für die Bestellung eines neuen Tesla und die Lieferung mit FSD Supervised und Vorauszahlung endet am 31. März 2026. Nach diesem Datum besteht die einzige Option in einem monatlichen Abonnement zum Preis von 149 $ (159 NZ $ in Neuseeland). Diese Verschiebung wirkt sich sowohl auf Neukäufe als auch auf Übertragungen bestehender FSD-Supervised-Lizenzen aus, da diese ebenfalls am 31. März 2026 enden.

Tesla hat nicht bekannt gegeben, wann ältere Fahrzeuge (Hardware 2 und 3) für FSD-überwachte Upgrades in Frage kommen. Durch den Umzug wird das System für eine breitere Palette von Tesla-Modellen zugänglich, darunter das Basismodell 3 Premium (54.900 US-Dollar) und das Model Y Premium (58.900 US-Dollar), die bereits über einen Basic-Autopiloten verfügen.

So funktioniert FSD Supervised

FSD Supervised ist ein Fahrerassistenzsystem der Stufe 2, das Kurven, Kreuzungen und Fußgängererkennung mithilfe von Tesla Vision verwaltet – einem reinen Kameraansatz. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten verlässt sich Tesla bei dieser Funktion nicht auf Radar oder LiDAR. Das System ermöglicht freihändiges Fahren, erfordert jedoch die vollständige Aufsicht des Fahrers.

Tesla überwacht die Aufmerksamkeit des Fahrers durch eine Kamera im Innenraum, die nicht deaktiviert werden kann. Das System gibt Warnungen aus, wenn es Unaufmerksamkeit erkennt, und stoppt schließlich das Fahrzeug, wenn es ignoriert wird, um sicherzustellen, dass sich der Fahrer engagiert. Fünf „Strikeouts“ (Systemabschaltungen nach Warnungen) führen dazu, dass die Funktion für den Rest der Reise gesperrt wird.

Warum das wichtig ist

Der Übergang zu einem Abonnementmodell steht im Einklang mit der umfassenderen Strategie von Tesla für wiederkehrende Einnahmen. Während Vorabkäufe sofortiges Bargeld bringen, bieten Abonnements eine vorhersehbare Einnahmequelle, wodurch die Technologie im Laufe der Zeit für mehr Fahrer zugänglich wird. Die lokalen Tests von FSD Supervised durch das Unternehmen, einschließlich der Hook Turns in Melbourne, zeigen sein Engagement für die Anpassung des Systems an die einzigartigen australischen Fahrbedingungen.

Diese Verschiebung spiegelt einen Trend hin zu Software-as-a-Service wider, bei dem Tesla die Kontrolle behält und FSD Supervised durch Updates und Datenerfassung weiter verfeinert.

Diese Änderung kann sich auf Käuferentscheidungen auswirken, insbesondere auf diejenigen, die das vollständige Eigentum bevorzugen. Allerdings könnte sich das Abonnementmodell für Fahrer als attraktiver erweisen, die das System vorab ausprobieren möchten oder vorhersehbare monatliche Kosten bevorzugen.