Ein Pajero mit Erdnüssen

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Du kennst den Pajero. In Nordamerika nennen wir es Montero. Groß. Verpackt. Robust. Es beseitigt Steine.

Mitsubishi hat in Japan jedoch etwas anderes hergestellt. Ein Kei-Auto. Der Pajero Mini. Gerade importiert. Wird in Tennessee versteigert.

Ist es ein Auto oder ein Spielzeug?

Dieses Exemplar trägt eine Snoopy-Edition-Behandlung. Es erhebt Anspruch auf die süßeste Kei-Car-Krone seiner Zeit. Die Peanuts-Grafik ist unverkennbar. Ich muss dir nicht sagen, wer Peanuts ist. Das Modell liest sich fröhlich. Ein echter Rückblick. Es klingt nach Spaß, es zu fahren.

Das Herzstück ist winzig.

Dreizylinder mit Turboaufladung und 659 ccm. Im Jahr 2000 leistete dieser 51 PS. Erwarten Sie keine Autobahngeschwindigkeiten. Aber es hat Allradantrieb. Eine angetriebene Hinterachse. Ein Zweibereichs-Verteilergetriebe. Viergang-Automatik. Es wird wie sein großer Bruder Hügel hinaufkriechen.

Die Lackierung ist sanft weiß mit silbernen Metallic-Akzenten an den Stoßfängern und Schwellern. Snoopy deckt die Kapuze ab. Er steht auf den B-Säulen. Auch die hinteren Seitenverkleidungen. Es gibt sogar eine Reserveradhülle mit Hund. Schmutzfänger sind gebrandet.

Drinnen wird es seltsamer.

Die Sitze sind mit einer Snoopy-Stickerei versehen. In den Türverkleidungen verbergen sich Dutzende kleiner Skizzen. Moderne Autos fühlen sich manchmal zu ernst an. Sie schreien nach Effizienz- und Sicherheitsbewertungen. Darüber lacht dieser kleine Mitsubishi.

Es ist das Gegenmittel zum sterilen Design.

Der Verkäufer hat es letztes Jahr in Japan gekauft. Es überquerte erst kürzlich den Atlantik. Geringe Kilometerleistung. 35,00 Meilen auf dem Tacho. Der Zahnriemen ging mit der Wasserpumpe und anderen Antrieben aus. Standardwartung durchgeführt.

Sie werden nie ein zweites Exemplar dieser Art sehen. Es ist schwer, einen Baby-Pajero mit einer Comicfigur am Steuer zu schlagen.

Vielleicht ist das der Punkt.