Wie Flüssiggas hergestellt wird: Das versteckte Nebenprodukt von Öl und Erdgas

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Flüssiggas ist ein fossiler Brennstoff. Es gehört zur selben Familie wie Erdöl und Erdgas. Energieunternehmen erhalten es als Nebenprodukt. Normalerweise verfolgen sie es nicht aus Profitgründen. Aber sie können es nicht vermeiden.

Die Quelle hängt davon ab, wo Sie suchen. Das meiste Flüssiggas stammt aus der Erdgasförderung. Es stammt auch aus der Rohölraffinierung. Der Prozess spiegelt wider, wie wir Benzin bekommen. Aber die Erträge sind unterschiedlich.

Die Erdgasverbindung

Wenn Unternehmen Erdgas aus der Erde fördern, ist die Mischung vorhersehbar. Etwa 90 Prozent davon sind Methan. Der Rest ist nicht. Der Rest enthält verschiedene Flüssiggase.

Raffinerien trennen diese Komponenten. Sie entfernen die Flüssiggase, bevor sie Methan in Hausrohrleitungen pumpen. Der Ertrag variiert. Normalerweise erhält man bei der anfänglichen Extraktion 1 bis 3 Prozent Flüssiggas [ref].

Dies ist für viele Verbraucher die Hauptquelle.

Rohölerträge

Auch bei der Raffinierung von Rohöl entstehen Flüssiggase. Die Regelrendite liegt bei etwa 3 Prozent. Diese Zahl scheint niedrig zu sein.

Es könnte viel höher sein. Wenn Raffinerien ihre Maschinen umrüsten würden, um sich speziell auf die Flüssiggasgewinnung zu konzentrieren, könnte die Ausbeute auf 40 Prozent steigen [ref]. Dafür sind Standardoperationen nicht ausgelegt. Sie priorisieren andere Fraktionen.

Die Entdeckung von Propan und Butan

Die Industrie wollte diese Nebenprodukte nicht immer haben. Sie machten Ärger.

Propan und Butan sind instabil. Sie verdunsten leicht. Sie erzeugen bei Lagerung und Transport hohe Dampfdrücke. Die ersten Betreiber hatten eine einfache Lösung. Sie ließen sie einfach gehen.

Sie haben das Erdgas „verwittert“. Die Flüssiggase verdampften in die Atmosphäre. Eine Energieverschwendung und ein Sicherheitsrisiko.

Dr. Walter Snelling hat das Spiel verändert. Er war Erfinder und Wissenschaftler für den U.S. Geological Survey. Er begann 1910 mit kondensierten Abfallstoffen zu experimentieren.

Er sah Potenzial.

Bis 1911 verfügte er über Proben von Propan und Butan. Er stellte sich ein Lager- und Verteilungssystem vor. Er wollte nicht nur das Gas einfangen. Er wollte es verschieben.

Er erhielt 1913 ein Patent. Seine Methode zur Herstellung von Flüssiggasen wurde zur Blaupause [Ref].

Nachdem wir nun wissen, woher es kommt, schauen wir uns an, was wir tatsächlich damit machen.