Mitsubishi hat den Händlern einen Zeitrahmen für die Ankunft seines mit Spannung erwarteten Pajero der nächsten Generation (möglicherweise international auch als Montero oder Shogun vermarktet) genannt. Die weltweite Markteinführung wird für das dritte Quartal dieses Jahres erwartet. Die Auslieferungen könnten noch vor Ende 2024 beginnen. Allerdings bleibt der US-Markt trotz der kürzlich erfolgten Markenneuregistrierung des Namens Montero ein Fragezeichen.
Produktionszeitplan und regionales Branding
Berichten von Mitsubishi-Händlern in Australien zufolge soll der neue Pajero im August oder September auf den Markt kommen. Vorbestellungen werden voraussichtlich kurz darauf folgen, die ersten Kundenauslieferungen beginnen möglicherweise im Dezember. Das Fahrzeug wird in den meisten Märkten weitgehend den Namen Pajero behalten, während in Großbritannien möglicherweise eine Rückkehr des Shogun-Emblems zu erleben ist. Die USA bleiben außen vor, obwohl die jüngste Markenanmeldung von Mitsubishi auf eine mögliche, wenn auch unbestätigte Markteinführung in Nordamerika schließen lässt.
Gemeinsame Plattform- und Antriebsstrangdetails
Der neue Pajero wird das gleiche Leiterrahmen-Chassis verwenden wie der Triton/L200-Pick-up und der neue Nissan Navara, eine kostengünstige Maßnahme angesichts des jüngsten Rückgangs der weltweiten Verkäufe von Mitsubishi um 7,5 % im vergangenen Jahr. Diese Plattform wird ein fortschrittliches Allradantriebssystem mit wählbaren Fahrmodi umfassen, die für verschiedene Gelände optimiert sind: Normal, Eco, Schotter, Schnee, Schlamm, Sand und Fels.
Der Motor wird voraussichtlich ein 2,4-Liter-Twin-Turbo-Diesel sein, der 201 PS und 347 lb-ft (470 Nm) Drehmoment leistet. Mitsubishi könnte sich dafür entscheiden, den Motor durch den Ausbau eines Turboladers abzustimmen, um die australischen New Vehicle Efficiency Standards (NEVS) zu erfüllen, obwohl die Anhängelast konstant bei 3.500 kg (7.716 lbs) bleiben sollte. Auch elektrifizierte Antriebsstränge sind eine Möglichkeit und könnten für familienorientierte Märkte attraktiv sein.
Design und Styling
Der neue Pajero stellt eine deutliche Abkehr vom weicheren Design seines Vorgängers dar. Erlkönigaufnahmen deuten auf eine kastenförmigere, aggressivere Ästhetik hin, die vom Toyota Land Cruiser 250 und dem Lexus GX inspiriert ist. Zu den wichtigsten Designelementen gehören T-förmige LED-Rücklichter, ein großer Frontgrill, eckige Radkästen, Seitenstufen und Dachreling. Für ausgewählte Modelle sind möglicherweise eine geteilt zu öffnende Heckklappe und ein Panorama-Glasdach erhältlich.
Warum das wichtig ist: Mitsubishi setzt auf einen robusten, leistungsstarken SUV, um seine Marke wiederzubeleben. Die gemeinsame Plattform hält die Kosten niedrig und bietet gleichzeitig eine wettbewerbsfähige Offroad-Leistung. Der US-Markt bleibt eine zentrale Frage: Eine Einführung von Montero würde ein erneuertes Engagement für die Region signalisieren, während ein anhaltender Ausschluss die Markenpräsenz weiter schwächen könnte.
Der Erfolg des Pajero wird von aggressiven Preisen, effektivem Marketing und davon abhängen, ob Mitsubishi die Käufer davon überzeugen kann, dass diese neue Generation die gleiche robuste Zuverlässigkeit bietet wie ihre Vorgänger.























