Der Geist der Vergangenheit ist wieder zum Leben erwacht. Der Citroën 2CV kehrt 2028 zurück. Er wird vollelektrisch sein. Es könnte nur 13.000 £ kosten? Das ist zumindest die Behauptung.
Wir haben nur einen zwielichtigen Teaser gesehen. Aber die Hinweise sind stark. Xavier Chardon, der Chef von Citroën, nahm beim Investorengespräch von Stellantis im Jahr 2026 kein Blatt vor den Mund: „Ikonen erzeugen Emotionen … der 2CV ist zurück.“
Es folgte Applaus. Kein höfliches Klatschen. Die echte Sorte. Die Menge wusste, was auf dem Spiel stand. Das ist kein Abzeichen auf einer Schachtel. Es ist eine Auferstehung.
Das Aussehen zählt
Die Leute befürchteten, es könnte ein Trick sein. Ein Namensschild an einem gewöhnlichen, kastenförmigen Elektrofahrzeug. Das Teaserbild zerstreute diese Befürchtungen. Es sieht aus wie ein 2CV. Wirklich.
Die Radkästen weiten sich aus. Runde Scheinwerfer ragen nach vorne. Der hohe hufeisenförmige Stiefel bleibt bestehen. Schlicht wie der Tag. Es ehrt die Form. Das Dach bleibt hoch und bietet so maximalen Platz auf kleinster Grundfläche. Vier Meter lang wird es nicht zuschlagen. Kleiner als ein C3. Etwa so groß wie der neue Renault Twingo und der kommende Kia EV1.
„Der 2CV wird wahrscheinlich weniger als drei Meter messen, also winzig, aber riesig sein.“
Erschwinglichkeit. Leichtes Design. Praktikabilität. Chardon sagte, es fängt die Seele des Originals ein. „Ein echtes Volksauto, das für das echte Leben entwickelt wurde“, sagte er. Und er meint es ernst. „Hergestellt in Europa. Unter 15,00 €.“ Der Preis ist entscheidend. Ziel ist die Demokratisierung des Elektroantriebs.
Das Konzept wird im Oktober auf dem Pariser Autosalon vorgestellt. Die Montage findet in Italien in Pomigliano d’Arco statt. Dieselbe Fabrik, die den Fiat Panda herstellt. Effiziente Raumnutzung.
Dieser Schritt steht im Rahmen des riesigen 60-Milliarden-Euro-Plans von Stellantis namens FaSTLAne. Marken wie Jeep und Peugeot bringen Flotten neuer Ausrüstung auf den Markt. Der 2CV gehört zum Projekt „E-Car“. Eine günstige Variante für den Elektro-Einstiegsmarkt. Wird wahrscheinlich den Fiat 500 aus Budgetgründen ersetzen.
„Einfach ist intuitiv“, fügte Chardon hinzu. „Komplexität gewinnt nicht die Zukunft. Relevanz schon.“
Keine Zeitkapsel
Pierre Leclercq leitet das Design. Er ist mit der Arbeit an diesem Neo-Retro-Hit beschäftigt. Der Renault 5 hat bewiesen, dass es funktioniert. In Teilen Europas ist es bereits das meistverkaufte Elektrofahrzeug. Die Menschen sehnen sich nach Geschichte, verpackt in Technologie.
Leclercq blickte auf vergangene Versuche. Das Revolte-Konzept von 2009 hatte „Augenlichter“. Ein verkürzter DS3. Es sei cool, sagte er, aber zu viel. Diesmal versuchten sie es mit kleineren H-Typen. Verschiedene Formen. „Man muss nicht an einem Weg festhalten.“
Aber erwarten Sie keine Parodie.
Chardon brachte es auf den Punkt. Nostalgie ist keine magische Lösung. Es ist nicht genug. Beim Original ging es um die Funktion. Es beförderte Bauern unter einem Dach. Es enthielt fünfzig Kilogramm Kartoffeln. Heute trägt es eine Krankenschwester. Der Job verändert sich, nicht nur die Haut.
Von der Größe her spiegelt es den Twingo-Entwurf wider. Nicht gerade der Renault 5. Aber die DNA ist klar.
Die langweiligen technischen Teile
Die STLA One-Architektur kommt nicht hierher. Eine maßgeschneiderte, kostengünstige „E-Car“-Plattform hält den 2CV zusammen. Anders als der Rahmen des C3. Niedrigere Kosten bedeuten die Verwendung von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP).
Leapmotor, der chinesische Partner, trägt dazu bei, die Preise niedrig zu halten. Stellantis will auf jeden Fall eine europäische Versammlung. Und billige Materialien, wo sie zählen. Die EU drängt derzeit auf eine M1E-Kategorie. Die Regeln sind noch nicht endgültig. Autos müssen weniger als 4,2 Meter lang sein. Muss innerhalb der Union gebaut werden.
Stellantis hat sich mit CATL für eine Fabrik in Spanien zusammengetan. 4,1 Milliarden Euro auf dem Tisch. Akkus kommen Ende 2026 auf den Markt.
Warum sich beeilen? Billige Autos. Die Lücke unter 25.000 Euro ist riesig. Drei Millionen Menschen haben nach der Pandemie den Autokauf aufgegeben. Sechzig Prozent? Sie geben dem Preis die Schuld.
„Es gibt nichts mehr unter 15.000“, gab Chardon zu. Dem Markt fehlt der Puls. Er versprach, dass sie daran arbeiten, dieses Loch zu schließen.
Die technischen Daten bleiben Vermutungen, aber der Twingo ist der angestrebte Maßstab. Ungefähr 80 PS. 27,5-kWh-Batterie. Vielleicht 160 Meilen mit einer Ladung? Wenn es dieses Jahr genehmigt wird, wird es genau in diese EU-Boxen passen.
Produktionsbeginn 2028? Auf dem richtigen Weg. Wenn die Regulierungsbehörden kooperieren.
Die Vergangenheit ist nicht vorbei. Es wird nur aufgeladen.























