Mann aus Kalifornien sagt, Ford behält das Kleingeld. Illegal.
Letzte Woche landete eine Sammelklage beim Bundesgericht. Jason Bullock aus San Diego möchte einen Teil einer massiven staatlichen Rückerstattung. Das Blue Oval schuldet seinen Kunden Geld. Das ist der Kern davon.
Die Zollfalle
Hier ist, was passiert ist. Ford kaufte den in Mexiko gebauten Mustang Mach-ES. Dann kam es zu Zöllen. Die Trump-Regierung hat die Preise für Importe erhöht. Ford reagierte wie Konzerne. Sie erhöhten die Grundpreise. Sie haben die Zielgebühren erhöht. Die Kunden haben die Kosten getragen. Bullock bezahlte sein Auto, als diese Gebühren feststanden. Er zahlte extra. Für nichts, was von Dauer sein sollte.
Die rechtliche Kehrtwende
Dann kam der Oberste Gerichtshof.
Sie schlugen die umfassende Zollpolitik nieder. Insbesondere der Teil, der sich auf den International Emergency Economic Powers Act – kurz IEEPA – stützt. Das Gericht sagte, der Präsident könne Importe nach diesem Gesetz nicht blind besteuern. Es war eine Übertreibung. Der Bund musste also das Geld abhusten.
Wie viel? Ford erwartet rund 1,3 Milliarden US-Dollar.
Die Machbarkeit ist klar. Die Regierung gibt die illegalen Zölle an Ford zurück. Ford sagt „Danke“ und geht weg? Die Klage argumentiert mit Nein. Wenn Ford die Zollrückerstattung beibehält und gleichzeitig die höheren Preise beibehält, die es seinen Kunden in Rechnung gestellt hat, erhalten sie eine doppelte Rückerstattung. Ein ungerechter Glücksfall.
„Ford wird eine doppelte Entschädigung erhalten … und einen ungerechtfertigten Gewinn“, heißt es in der Klage.
Nicht allein in diesem Chaos
Das ist nicht nur Ford, der gehämmert wird. Es ist eine Welle.
- Nike
- Amazon
- Costco
Road & Track berichtet, dass diese Marken mit ähnlichen Klagen konfrontiert sind. Verbraucher klagen, um ihren Anteil an illegalen Kosten zurückzufordern. Wer zuerst gewinnt, schafft den Präzedenzfall. Es könnte darüber entscheiden, wie viele Autoschlüssel – und Einkaufstüten – erstattet werden.
Interessiert sich Ihr Händler? Wahrscheinlich nicht. Noch. Aber der Scheck über 1,3 Milliarden ist echt. Und einer will sein Stück vom Kuchen.























