Mazda kann den CX-5 nicht ignorieren. Nicht, wenn weltweit fünf Millionen Einheiten verkauft wurden. Es ist ihre Cash-Cow.
Allein in Großbritannien wurden über 100.000 Exemplare verkauft. Es ersetzte die Vorgängergeneration, die bereits 2017 auf den Markt kam, mit einem Facelift im Jahr 2022. Jetzt ist die dritte Generation da. Und der Preis beginnt bei 31,55 £. Es geht bis zu 40,95 £. Auch günstiger als das Vorgängermodell.
Sie haben vier Verzierungen. Prime-Line, Center-Line, Exclusive-Line und das schicke Homura.
Das Skin-Spiel
Sieht es neu aus? Ja.
Ist es radikal anders? Nein.
Mazda nennt dies eine Weiterentwicklung seiner „Kodo“-Designsprache. Man sagt, Vertrautheit verkauft sich. Kluges Spiel vielleicht. Aber schauen Sie sich in der Branche um.
Honda CR-V. Toyota RAV4. Kia Sportage. Ford Kuga. Nissan Qashqai. Das sind die Feinde. Sie alle verfügen über Vollhybride oder Plug-in-Hybride. Der CX-5? Noch nicht. Es kommt ein dediziertes Elektrofahrzeug namens CX-6e. Aber im Moment fühlt sich diese Benzinkiste so an, als ob sie mit ihren Mitbewerbern seit einem Jahrzehnt nicht mehr mithalten kann.
Im Inneren geht es schärfer zu. Ein serienmäßiger 12-Zoll-Touchscreen dominiert das Armaturenbrett. Der Homura bekommt ein riesiges 1,6-Zoll-Modell. Es ist groß. Google Built-in feiert sein Debüt. Endlich. Ein 10,2,5-Zoll-Digital-Cluster auch für den Fahrer. Bose-Lautsprecher, wenn Sie genug Geld ausgeben.
Lassen Sie uns die Hierarchie schnell aufschlüsseln:
- Prime-Line : Stoffsitze. 1-Zoll-Legierungen. Kabelgebundene Telefonprojektion. Grundlegende adaptive Kreuzfahrt.
- Mittellinie : Der Sweet Spot für viele. 1-Zoll-Schnittlegierungen. Beheizbare Kunstledersitze. Kabelloses Laden. Head-up-Display.
- Exclusive-Line : Panorama-Schiebedach. Beheizte Rücksitze. Zweifarbige Lederoption. 30-Grad-Kamerasystem.
- Homura : Glanzschwarze Akzente. Belüftete Sitze. Der größte Bildschirm. Freihändige Heckklappe.
Ich fuhr einen Prime-Line mit Frontantrieb. Dann ein Homura mit Allradantrieb.
Schottland lieferte die Kulisse. Und das Wetter.
Fahreindrücke
Setzen Sie sich ans Steuer und die Position stimmt. Wenn Sie möchten, können Sie tief sitzen oder die Straße beherrschen. Ihr Anruf.
Die Materialien erzählen jedoch eine Geschichte. Sie sind nicht mehr ganz so plüschig wie zuvor. Hartplastik kriecht auf das Instrumentengehäuse, die Türoberseiten und das untere Armaturenbrett. Es fühlt sich kostensparend an.
Mazda hat den Drehknopf für Infotainment abgeschafft. RUHE IN FRIEDEN. Die Klimasteuerung befindet sich jetzt unten auf dem Touchscreen. Es ist nicht schlecht. Aber aus Sicherheitsgründen? Ich vermisse Knöpfe. Wer nicht?
Dann fährst du damit.
Als Antrieb dient ein 2,5-Liter-Benzinmotor mit Saugmotor. 1,39 PS. Das ist ein Rückgang gegenüber dem alten 1.0-Aggregat, verfügt aber über Mild-Hybrid-Technologie und Zylinderabschaltung.
In der Prime-Line? Es ist okay. Zunächst ruhig. Raffiniert genug für Fahrten auf der Autobahn.
Stärker drücken?
Der Lärm steigt stark an. Für einen 2,5-Liter-Motor ist er mittelmäßig. Das Sechsgang-Automatikgetriebe geht schleppend durch die Schaltvorgänge. Ein bisschen frustrierend.
Der CO2-Ausstoß liegt beim FWD bei 1 g/km. Etwas höher, etwa 1-1 g/km, für 4×4. Der Kraftstoffverbrauch liegt bei mittelmäßigen 0,4 bis 8,2 mpg. Erwarten Sie keine erstklassige Laufleistung.
Handhabung? Hier ist die Speicherung.
Mazda weiß, wie man ein Fahrwerk abstimmt. Der CX-5 bleibt flach. Der Grip ist hervorragend. Man kann es in die Ecke werfen und es gehorcht. Die Lenkung ist präzise. Fest, aber nicht unangenehm. Es fühlt sich nie herumgeworfen an.
Der Allradantrieb ist solide. Aber der FWD fühlt sich etwas agiler und weniger schwer an. Wählen Sie den Sportmodus, um die Gänge länger zu halten und mehr Gas zu geben. Oder bleiben Sie bei Normal. Das ist sowieso der beste Daily Driver. Bei den Allradfahrzeugen gibt es den Offroad-Modus, aber wen interessiert das? Du kriechst nicht die Berge hinauf.
Urteil
Treue Kunden werden erleichtert aufatmen. Der 06 CX-5 ist neu. In vielerlei Hinsicht verbessert.
Geräumig. Stilvoll. Engagierend. Es könnte sogar das SUV mit dem besten Handling in diesem Segment sein.
Aber hier liegt der Haken.
Es fehlen Voll- oder Plug-in-Hybrid-Optionen.
Das ist ein eklatantes Versäumnis. Während Konkurrenten das Narrativ der Elektrifizierung dominieren, bietet Mazda … nun ja, Mild-Hybrid an. Es fühlt sich vor der Veröffentlichung veraltet an.
Werden die Leute es trotzdem kaufen? Wahrscheinlich. Fünf Millionen Besitzer können doch nicht ganz falsch liegen, oder? Aber der Wind hat gedreht.
Der CX-5 bleibt vorerst ein SUV für Fahrer. Nur nichts für Umweltbewusste.






















