Die Autohersteller stecken vor dem gleichen Problem. Wie repariert man die Stille eines Elektroautos?
Die meisten täuschen es einfach vor. Hyundai. Porsche. Ausweichen. Sie geben synthetisierte Motorgeräusche über Lautsprecher weiter und hoffen, dass Sie nicht bemerken, dass es sich um eine Schleife handelt. Bentley ist anderer Meinung.
Sie denken, wir hätten die falsche Frage gestellt.
Man braucht nicht den Sound eines Verbrennungsmotors, um das Auto zu spüren. Du brauchst die Emotion. Bentley nennt den neuen Soundtrack für den Torcal, ihr erstes Elektrofahrzeug, „Bentley Dynamic“. Es wird nicht versucht, einen V8 nachzuahmen. Es versucht zu reproduzieren, was ein V8 mit Ihnen macht.
Rhythmus über Brüllen
Es klingt abstrakt. Bis Sie die Daten sehen.
Die Ingenieure haben ihre klassischen V8-Motoren aufgezeichnet. Sie hörten aufmerksam zu. Was ihnen auffiel, war nicht die Tonhöhe des Auspuffs. Es war der Rhythmus. Der Puls.
Um dies zu testen, stellten sie zwei Parabollautsprecher in einem Studio auf. Man spielte die V8-Aufnahme ab. Der andere spielte Live-Schlagzeug. Das Team, das zwischen ihnen stand, hörte es. Die Trittfrequenz war identisch. Die Energie passte. Sogar die Unvollkommenheiten, das menschliche Zittern beim Stockschlag eines Schlagzeugers, spiegelten die mechanische Varianz der Kolben wider.
Es fühlte sich lebendig an. Nicht weil es ein Motor war. Weil es Musik war.
Das Ziel besteht nicht darin, Sie dazu zu bringen, ein Auto zu hören. Es soll die gleiche emotionale Reaktion auslösen.
Die Symphonie
Also verzichteten sie auf die synthetischen Riffs. Sie stellten Musiker ein.
Schlagzeug. Viola. Bassgitarre. Diese Live-Instrumente haben eine Originalkomposition geschaffen, die auf das Rad reagiert. Treten Sie auf das Pedal, erhöht sich das Tempo. Lassen Sie es los und die Musik atmet aus.
Es handelt sich nicht um die Aufzeichnung eines hochdrehenden Motors. Es ist ein dynamisches Stück, das sich mit Ihnen weiterentwickelt.
Wird es funktionieren? Schwer zu sagen. Manche finden es vielleicht seltsam. Ein Luxus-SUV sollte keine Bratsche haben? Warum nicht. Es ist einzigartig. Wenn die Käufer die Seele darin erkennen, werden sie dafür bezahlen. Wenn nicht, wird die Stille nur noch leiser sein als sonst.
Die Torcal landet am 23. September in London.
Es geht jedoch nicht nur um den Lärm. Es ist ein Auto des Volkswagen-Konzerns. Teilt die PPE-Plattform mit dem Porsche Cayenne electric. Zweimotoriger Allradantrieb. Eine 113-Kilowattstunden-Batterie. Es lädt mit einer Spitzenleistung von 390 Kilowatt. Bentley gibt eine Reichweite von über 300 Meilen an, legt aber mehr Wert auf Benutzerfreundlichkeit als auf Angeberei.
Der Ton ist die Schlagzeile. Die Hardware ist der Körper. Die Musik läuft jetzt im Hintergrund.























