Chery setzt auf eine chemische Lösung für Festkörperbatterien

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Chery hat gerade ein neues Patent angemeldet.

Veröffentlichungsnummer CN122338252A. Es ist bei der National Intellectual Property Administration. Das Ziel ist einfach, aber hartnäckig: Verhindern Sie, dass Festkörperzellen aus allen Nähten auseinanderfallen.

Jrj berichtet, dass dieser Entwurf für die kommenden Premium-Elektrofahrzeuge für Personenkraftwagen bestimmt ist. Kein Warten auf externe Lieferanten. Sie bauen es selbst.

Das Kernproblem bei Sulfidelektrolyten?

Sie hassen Instabilität. Insbesondere neigt die Grenzfläche zwischen dem Elektrolyten und anderen Teilen der Zelle dazu, sich zu verschlechtern, wenn Lithiumionen während des Hochgeschwindigkeitsladens hindurchströmen. Cherys Lösung ist ein chemischer Bindungsmechanismus. Eine funktionelle Beschichtungsschicht sitzt direkt auf dem Sulfidsubstrat. Es sitzt nicht einfach da. Es entstehen direkte molekulare Verbindungen.

Dies stoppt die strukturelle Fäulnis, die normalerweise auftritt, wenn Batterien mit hohen Laderaten belastet werden. Es ist eine Oberflächenveredelung, aber eine entscheidende. Es unterstützt die Hochleistungsplattformen, die Chery bereits skizziert.

Das Sulfid-Grenzflächenproblem

Der Widerstand an der Zellschnittstelle ist immer noch der größte technische Hürdenfaktor. Um für Ordnung zu sorgen, setzt Chery bei der neuen Beschichtung auf bestimmte Funktionsgruppen. Sie regulieren die elektrochemische Leistung. Sie sorgen dafür, dass der Ionentransport über diese schwierigen Grenzbereiche hinweg gleichmäßig bleibt.

Sie sind nicht die Einzigen, die nach Rüstungen suchen.

Die Konkurrenten auf dem heimischen Markt liefern sich das gleiche Rennen. BYD hat kürzlich ähnliche Schutzmaßnahmen beantragt. Ihr Patent konzentrierte sich auf die Sicherung von Kontaktpunkten gegen thermischen Abbau in Sulfid-Festkörperzellen. Dann gibt es CATL.

Das jüngste Patent von CATL bekämpft die Instabilität durch die Einführung spezieller Schnittstellengrenzen. Betrachten Sie es als einen Verkehrspolizisten für den Ionenfluss. Cherys Ansatz ist eine eigenständige mechanische Variante. Anderes chemisches Rezept, dasselbe Ziel. Haltbarkeit.

Ist die chemische Stabilität die Komplexität wert?

Wahrscheinlich. Denn ohne sie ist der Akku schnell leer.

2027 und die Pilotphase

Diese Einreichung fügt sich nahtlos in den staatlich unterstützten Fahrplan ein.

Das Ziel? Erster Pilotbetrieb für Solid-State-Fahrzeuge bis 2027.

Chery zeigte ihr Können bereits kürzlich auf einer Tech-Konferenz. Sie stellten den Rhino S vor. Dabei handelt es sich um eine selbst entwickelte Festkörperzelle. Das Ziel der Energiedichte ist ehrgeizig.

600 Wh/kg.

Diese Zahl verändert das Spiel. Chery beabsichtigt, diese hochdichten Sulfidbaugruppen in Personenkraftwagen zu verpacken. Vielleicht nicht morgen. Allerdings über eine mehrjährige Phase. Ja.

Das Geld ist da, um es möglich zu machen.

Die firmeneigene Antriebssparte hat ihren Hauptsitz in Wuhu und verfügt über ein eingetragenes Kapital von 58 Milliarden Yuan – etwa 855 Millionen US-Dollar. Das ist kein Taschengeld. Aus Registereinträgen geht hervor, dass sie über 27.000 Patente kontrollieren. Darüber hinaus halten sie Beteiligungen an 68 Automobil- und Lieferkettenunternehmen.

Diese zentralisierte Kapitalstrategie bewirkt zwei Dinge. Es schafft Unabhängigkeit. Es hält die vorgelagerten Zelllieferanten von Cherys Kernchemie fern.

Der Weg zur Kommerzialisierung ist noch nicht geebnet

Die Zahl der Patentanmeldungen nimmt zu. Die Landschaft wird immer voller. Aber lassen Sie uns etwas Realität im Spiel behalten.

Verfügbarkeit auf dem Massenmarkt? Das ist noch in weiter Ferne.

CATL hat kürzlich eine unverblümte Erinnerung ausgesprochen. Eine echte Massenkommerzialisierung wird noch Jahre dauern. Die Produktionskosten bleiben unerschwinglich. Sie können die Sulfidchemie nicht einfach so skalieren, wie Sie es mit Lithiumeisenphosphat getan haben.

Die Fertigungsbeschränkungen sind real. Das bedeutet, dass diese frühen Zellen mit hoher Dichte im nächsten Jahr nicht in jedem Budget-Crossover enthalten sein werden.

Sie bleiben in Premium-Nischen. Die ausgefallenen Verzierungen. Die Autos, die einen hohen Preis rechtfertigen, während die Technik ausgereift ist.

Chery hat das Patent. Sie haben das Kapital. Der Zeitplan ist jedoch eng.

Der Flaschenhals ist nicht mehr nur Chemie. Es sind die Kosten.