Fiats Retro-Mini-Max

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Fiat ist zurück.

Wieder.

Sie bringen die Multiplina auf den Markt. Ein winziges viersitziges Elektrofahrzeug. Es sieht aus, als wäre es eine Zeitreise aus dem Jahr 1954 gewesen, wobei es den kastenförmigen Charme des ursprünglichen Multipla übernommen hat, aber auf die Grundfläche des 500 von 1957 geschrumpft ist.

Dies ist nicht nur ein weiterer City Crawler.

Es liegt genau über dem aktuellen Topolino – ja, dem zweisitzigen Vierrad – und unter dem Standard 500. Irgendwo dazwischen. Die Produktionsversion erscheint im Jahr 2028, die offizielle Enthüllung wird jedoch wahrscheinlich im Oktober oder November in der Vatikanstadt zu sehen sein. Fiat-Chef Olivier François nannte es das „fehlende Glied“ in ihrem Angebot, einen überaus wichtigen Lückenfüller.

War dieser Name letzten Monat nicht Quattrolino?

Irgendwie.

Hinweise in einer Stellantis-Präsentation deuteten auf ein Modell namens Quattrolino hin. Jetzt ist es die Multiplina. Die Namenskonvention ändert sich, die Vision bleibt dieselbe: eine Brücke zwischen Ultra-Mikromobilität und einem echten Auto.

Auf die Größe kommt es an.

Der Topolino ist knapp 2,53 Meter lang. Eine Angelegenheit im Taschenformat. Die Multiplina? Knapp drei Meter. Auf dem Papier kein großer Sprung, aber wichtig für den Innenraum. Und hier wird es interessant.

Der Topolino ist ein Vierrad der Kategorie L6. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 28 Meilen pro Stunde und die Reichweite beträgt magere 46 Meilen. Die Batterie? Bescheidene 5,4 kWh.

Die Multiplina zielt auf die L7-Vorschriften ab.

Es ändert die Einsatzregeln völlig.

Plötzlich reden Sie von 55 Meilen pro Stunde. Das ist die gesetzliche Obergrenze für diese Klasse, aber sie verwandelt das Fahrzeug von einem verkehrsberuhigten Shuttle in etwas, das außerhalb dicht besiedelter Stadtzentren genutzt werden kann. Fiat verspricht „erweiterte Reichweite“. Sie nennen die Zahlen noch nicht, aber die Implikation ist klar. Dadurch können Besorgungen über die unmittelbare Postleitzahl hinaus erledigt werden.

Offensichtlich ähnelt er dem Topolino und dem Tris-Van. Doch Fiat hat die Plattform überarbeitet. Mehr Platz. Mehr Reichweite. Unter der Retro-Hülle versteckt sich ein größerer Akku.

Das Design schreit nach Erbe. Vertikale Nase. Runde Scheinwerfer. Diese spezielle Silhouette, von der Fiat weiß, dass sie funktioniert. François möchte, dass diese Marke Stellantis‘ Verfechter der Mikromobilität wird und sich dabei stark auf diese DNA stützt.

Es fühlt sich weniger wie ein futuristisches Konzept an, sondern eher wie ein Restaurierungsprojekt mit Ladeanschluss.

Das ist wohl die beste Eigenschaft.