Warum die Vorderräder beim Drehen in unterschiedliche Richtungen zeigen

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Die meisten Autofahrer gehen davon aus, dass beim Kurbeln des Lenkrads beide Vorderreifen in genau die gleiche Richtung zeigen. Das tun sie nicht.

Das ist ein Fehler, der nur darauf wartet, passiert zu werden.

Wenn sich beide Räder im gleichen Winkel drehen würden, würden die Reifen über die Fahrbahn schleifen. Man würde es als Widerstand spüren. Das Auto würde nach vorne schieben, anstatt zu schwenken. Das Innenrad muss einen engeren Bogen schneiden als das Außenrad. Das Außenrad zeichnet einen größeren Kreis. Einfache Geometrie.

Stellen Sie sich vor, Sie zeichnen eine Linie senkrecht zur Mitte jedes Reifens. Diese Linien treffen sich an einem einzigen Punkt auf dem Boden. Das ist das momentane Rotationszentrum. Es ist der Drehpunkt, um den das Auto schwingt. Um dies zu erreichen, muss das Lenkgestänge einiges an Kraft leisten. Die Spurstangen sind abgewinkelt. Sie drücken das kurveninnere Rad tiefer in die Kurve als das kurvenäußere Rad. Dieser Aufbau wird als Ackermann-Lenkgeometrie bezeichnet. Es sorgt dafür, dass die Reifen natürlich rollen, ohne die Straßenoberfläche zu beschädigen.

Sie werden diesen Mechanismus nicht in jedem Auto auf der Straße sehen. Hersteller verwenden unterschiedliche Getriebe, um Ihre Handbewegungen in Radbewegungen umzuwandeln.

Zahnstangenlenkung

Dies ist die Standardeinstellung für moderne Fahrzeuge. Am Ende der Lenksäule sitzt ein Ritzel. Es greift in eine lineare Zahnstange ein, die Zahnstange genannt wird. Drehen Sie das Rad. Das Ritzel dreht sich. Das Rack bewegt sich nach links oder rechts. Durch diese lineare Bewegung werden die Spurstangen gezogen und die Räder abgewinkelt. Es ist direkt. Reaktionsfreudig. Kompakt. Die meisten Autos mit Frontantrieb und viele Autos mit Hinterradantrieb verwenden dieses System.

Kugelumlauflenkung

Dies ist eher bei älteren Lastkraftwagen oder schweren SUVs der Fall. Die Lenksäule ist mit einem Zahnsegment verbunden. Im Inneren des Getriebes dreht sich ein Schneckenrad. Kugellager rollen zwischen der Schnecke und dem Zahnsegment, um die Reibung zu reduzieren. Wenn sich die Schnecke dreht, bewegt sie das Sektorzahnrad, das den Lenkstockhebel zieht. Dieser ist mit dem Mittellenker und den Spurstangen verbunden. Es ist robust. Es bewältigt hohe Belastungen. Aber im Vergleich zu Zahnstangenantrieb fühlt es sich vage an. Es gibt mehr Spiel. Weniger Feedback.

Beide Systeme erreichen das gleiche Ziel. Sie sorgen dafür, dass sich das Innenrad schärfer dreht. Sie sorgen dafür, dass das Auto reibungslos durch eine Kurve fährt. Einer ist präzisionsorientiert. Der andere ist auf Langlebigkeit ausgelegt.