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Electric A110 will sein Benzin-Erbe entthronen

Philippe Krief nimmt kein Blatt vor den Mund. Er behauptet, dass der neue elektrische A110 nicht nur mit dem alten Benzinmodell mithalten kann. Es wird es schlagen. Überall.

Der Alpine-Chef sagt, dass der kommende Zweisitzer in jeder messbaren Hinsicht besser sein wird.

„Erstens muss es ein Sportwagen sein… also muss es Spaß machen, ihn zu fahren.“

Ehrgeizig. Sicher. Aber Alpine unterstützt es mit Metall und Silizium. Letztes Jahr haben wir in Goodwood einen Hinweis gesehen. Die A110-Zukunft. Im Grunde ein Maultier, das am helllichten Tag einen Hügel erklimmt. Unter dieser vertrauten Haut lag etwas völlig Neues. Die Alpine Performance Plattform.

Hier ist der Trick. Die meisten Elektrofahrzeuge haben eine riesige Batterie unter dem Boden. Schwer. Hoher Schwerpunkt. Langweilige Handhabungsphysik. Alpine sagte nein.

Stattdessen. Zwei kleinere Packungen. Einer vorne. Einer hinten.

Das Auto liegt tiefer. Das Gewicht ist ausgewogen. Das Fahrwerk verhält sich eher wie ein echter Sportwagen als wie ein Lebensmitteleinkaufswagen auf Rädern.

Krief gab zu, dass die neue Form etwas breiter und länger ist als ihr Vorgänger. Aber das Verhältnis von Länge zu Höhe? Identisch. Die optische Reinheit bleibt erhalten.

Was ist also der eigentliche Job?

Der Auftrag war brutal. Schlagen Sie den aktuellen A110 in dem einen Bereich, den er getroffen hat. Das Gefühl der Leichtigkeit. Es muss sich luftig anfühlen. Agil. Lebendig.

95 % der Teile sind brandneu. Keine billigen gemeinsamen Komponenten vom Rest der Renault-Gruppe. Dies ist kein Rebadge. Es ist ein Neuanfang.

Dann kommt der Stresstest. Krief zitierte eine bestimmte Ausdauermetrik. Runden Sie eine Runde ab. Höchstgeschwindigkeit. Maximale seitliche g-Kräfte. Lassen Sie es zwanzig Minuten lang laufen.

Bei den meisten Elektrofahrzeugen schlägt das Wärmemanagement bereits vor der dritten Minute fehl. Alpine möchte, dass es zwanzig kostet.

Ist das mit Batterien möglich?

Wahrscheinlich. Vielleicht. Die Zeit wird es zeigen. Das Auto fällt nächstes Jahr aus. Bis dahin bleiben uns nur Kriefs Versprechen und ein getarnter Prototyp, der in West Sussex bergauf läuft.

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