Pariser Autosalon 2024: Warum Stellantis und chinesische Hersteller von Elektrofahrzeugen die Mondial erobern

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Die traditionelle Automobilausstellung ist nicht tot. Es entwickelt sich einfach weiter.

Die großen europäischen Automessen erleben ein stilles, bedeutendes Comeback. Wenn Sie es noch nicht bemerkt haben, schauen Sie auf Oktober. Das Team von Auto Express reist zur Mondial de l’Auto nach Paris. Rund dreißig Hersteller haben sich angemeldet. Sie bereiten sich darauf vor, in der Stadt des Lichts für Furore zu sorgen.

„Paris wird für uns ein sehr großes Ereignis… Wir werden zwei beeindruckende neue Konzepte haben.“ – Alain Favey, CEO von Peugeot

Dies ist nicht nur eine Zusammenkunft von Marken. Es ist eine Aussage. Der CEO von Peugeot teilte uns kürzlich mit, dass die Marke in diesem Jahr ihre Kernidentität zum Ausdruck bringen möchte. Sie planen, zwei neue Konzepte vorzustellen, die ihre zukünftige Ausrichtung zeigen. Das Ziel? Teilen Sie spannende Neuigkeiten direkt mit der Öffentlichkeit.

Stellantis setzt auf Volumen und Vielfalt

Stellantis ist All-In. Die Muttergesellschaft von sechs großen europäischen Marken setzt in Paris erhebliche Kräfte ein. Citroën verspricht, den wiedergeborenen 2DV vorzustellen. Fiat zeigt endlich die Grizzly-SUVs. Alfa Romeo weckt Ambitionen im Bereich Mittelklasse-SUV. Es fühlt sich kalkuliert an.

Stellantis belässt es nicht beim europäischen Erbe. Ihre Marke Leapmotor dient als Brücke zu einer neuen Welle internationaler Akteure. Darunter sind mehrere chinesische Hersteller. BYD und seine Premium-Submarke Denza werden dort sein. Geely und Changan sind anwesend. XPeng gehört auch dazu. Diese Marken tragen dazu bei, die Lücke zu schließen, die durch Abwesenheiten entsteht.

Wer fehlt?

Einige große Namen haben die diesjährige Veranstaltung ausgelassen. BMW kommt nicht. MINI fehlt. Porsche blieb zu Hause. Toyota hat sich nicht angemeldet. Auch Jaguar Land Rover fehlt. Dieses Quintett war nur zwei Wochen zuvor beim Goodwood Festival of Speed ​​dominant. Stellantis war dort kaum zu sehen. Goodwood bietet etwas anderes. Es ist hochoktanig. Es ist immersiv. Es überlastet Ihre Sinne mit Geräuschen und Bewegungen.

Um solchen Lärm zu machen, sind enorme Ausgaben erforderlich.

Traditionelle Messehallen liegen seit Jahren brach. Die Gründe liegen auf der Hand. Digitale Schaufenster wie Apple oder Tesla bieten elegantere Alternativen. Marken haben während der Pandemie harte Lektionen über digitale Enthüllungen gelernt. Die wirtschaftlichen Zeiten sind für die Branche derzeit schwieriger. Ausstellen ist teuer. Lohnt es sich?

Genf ist weg. München hat überlebt.

Der Genfer Autosalon ist zu Ende. Stattdessen fühlte sich München letztes Jahr lebendig an. Die Unternehmen verdoppelten ihre Anzahl an Ständen. Überall in der Stadt entstanden Pop-up-Events. Die letztjährige Paris Mondial war eine andere Geschichte. Es waren hauptsächlich Renault, Dacia und Peugeot. Renault ist diesen Oktober zurück. Das gilt auch für VW, Audi, Skoda und Mercedes. Hyundai und Kia sind auch dabei.

Die Atmosphäre dürfte der größte Anziehungspunkt sein. Die Organisatoren fügen Probefahrten hinzu. Es gibt Late-Night-DJ-Sets. Der Ticketpreis ist auf 22 Euro begrenzt. Das sind etwa 18,70 £. Es ist günstig genug, um spontan einen Eurostar zu buchen.

Wir werden da sein. Kannst du?